TTIP - Wettbewerb

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TTIP - Wettbewerb

Beitrag von Duncan am Do 20 März 2014, 10:28

Hi Leute,

ich hätte gerne mal eure politische Meinung zu einem Thema: TTIP

Hier ein Beitrag der ARD dazu:



Was haltet ihr davon, was da entschieden wird und was hinter unserem Rücken beschlossen wird? Ich selbst, würde gern an einen angeschlossenen Videowettbewerb dazu teilnehmen und könnte ein wenig kreatives aber auch politisches Input gut gebrauchen. Ich hatte mir auch überlegt, dabei auf meine aktuelle Situation zurück zu greifen und ausländische Ansichten über EU und Deutschland miteinzubringen, die uns auch in den Augen anderer wiederspiegeln und unseren Standart als erstrebenswert und nützlich darstellen.

Würde mich sehr über eine angeregte Diskussion freuen.

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"Nachtprophet, erzeugt vom Zweifel, seist du Vogel oder Teufel -
Bei dem göttlichen Erbarmen, lösch nicht diesen letzten Schimmer!
Sag' mir, find ich nach dem trüben Erdenwallen einst dort drüben
Sie, die von dem Engelschore wird geheißen Leonore?
Werd' ich sie dort einst umarmen, meine Leonore?" - "Nimmer", Krächzte da der Rabe. "Nimmer!"

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Re: TTIP - Wettbewerb

Beitrag von Elias am Fr 21 März 2014, 17:40

Bis zum 22.04? – Da hätteste ganz schön was zu tun.^^
 
Den Beitrag kannte ich bereits – Das Freihandelsabkommen ist ganz, ganz, ganz übel: Quellen kann ich dir keine Konkrete angeben, aber ich war auf ner Kundgebung dagegen und hab n bisschen was gelesen. Zur weiteren Recherche fehlt mir leider gerade die Zeit, aber meine Aussagen, dürften unschwer zu verifizieren sein:
 
Zum einen ist es mehr als zweifelhaft, ob es überhaupt irgendeinen Nutzen in Richtung Arbeitsplätze  oder Wirtschaftswachstum gibt. Wie der Beitrag zeigt und wie man allgemein lesen kann, ist das wohl nicht der Fall.
Zum anderen würden dabei nicht nur in Puncto Lebensmitteln amerikanische Standards übernommen werden (und schon das wollen doch keinesfalls), sondern man würde sich auch was generelle Arbeitsumstände  oder auch Umweltstandards betrifft an die Staaten anpassen müssen. Dass dies aus sozialer, menschlicher und ökologischer Sicht und auch für die Arbeitnehmer katastrophal wäre muss wohl kaum noch gesagt werden. Weiterhin könnten amerikanische Firmen ihre Standards einklagen, falls sich deutsche Unternehmen oder Regierungen weigern diese umzusetzen, z.B. wenn man sich weigert bestimmte Produkte zu verkaufen oder „Fracking“ zu betreiben – Zu Letzterem gibt es prominente Fälle.
 
Kurzum: Das Freihandelsabkommen dient lediglich den Interessen der Firmen, die davon profitieren und keinesfalls den Menschen in Europa. Es wäre ein weiterer Schritt in Richtung eines amerikanisch-geprägten rücksichtslosen Kapitalismus, der das was einmal der soziale Kern unserer Marktwirtschaft war, weiter aushöhlen würde.

Hier was vom Pelzig dazu:


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