1. Intervall: Götter auf rotem Sand

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Elias am Fr 07 Jun 2013, 19:51

Ich lege die Stirn in Falten und gehe zum Klingelschild: „Tu so, als ob dir nicht gut wäre Schätzchen.“ Dann drücke ich auf ein Klingel: „Ja Bitte.“ –Ich spreche mit meiner zuvorkommendsten und besorgtesten Stimme in die Anlage und blicke in die Kamera: „Hören Sie hier ist Joachim Van der Grün, meiner Freundin geht es nicht gut, könnte sie sich bei Ihnen vielleicht einen Moment hinlegen, das wäre überaus freundlich.“

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Duncan am Fr 07 Jun 2013, 23:04

Spoiler:
Das ist die mit Abstand dämlichste Idee in einer hypermodernen Gesellschaft die ich je gehört habe. Sogar Shadowrun hat Dogweagon. Very Happy

Vor van Der Grüns erweitertem Sichtefeld wird die Figur einer Frau sichtbar die etwa auf die 30 zugeht. Die Haare sind sauber ab den Ohren gekürzt und schwarz mit einem künstlichen kupferrotem Stich. Sichtlich irritiert und überrumpelt mustert sie van der Grüns Gestalt.
"Äh...wie? Nicht gut? Soll ich vielleicht einen Krankenwagen rufen?"
Sie versucht sichtlich Zeit zu schinden um den Namen zu recherchieren.
"Nein, nein, sie hat kürzlich ein neues Implantat bekommen, dass noch nicht so recht mit dem Kreislauf zurecht kommt. Sie braucht nur einen Schluck Wasser und muss sich kurz hinlegen, dann geht es sicher gleich wieder. Ich würde mich auch sehr erkenntlich zeigen.

Ihre Augen weiten sich und ein überraschtes Lächeln wischt über ihr Gesicht. Recherche wohl abgeschlossen.

"Oh, Herr van der Grün, was für eine Ehre, natürlich mach ich ihnen gleich auf!"
Der Avatar verschwindet und die Tür gibt ein leises surren von sich, bevor sie aufschwingt.
Sammy blickt sichtlich genervt das er/sie jetzt den Kranken spielen muss, gleitet aber mühelos in diese Rolle über.
"Die Frau hat wohl niemals 'Ego-Steal' gesehen. Wenn wir n Haufen Vergewaltiger wären könnten wir jetzt ne mega Party mit ihr veranstalten." grummelt Sammy.

"#Ich denke nicht dass das ohne weiteres möglich wäre. Diese Häuser sind überwacht und mit Sicherheitsprogramen ausgestattet die im Falle von verdächtigen Aktivitäten die Sicherheit auf den Plan ruft."

"Nichts ist unmöglich, Metallhirn." schnappt Sammy zurück und fällt dann, nach einem warnenden Blick van der Grüns vollends in ihre/Seine Rolle.

Die Tür die sie suchen ist im 4ten Stock, die Wohnung der Frau, deren Namen Theresa Baumann ist, liegt im zweiten Stock.

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Werd' ich sie dort einst umarmen, meine Leonore?" - "Nimmer", Krächzte da der Rabe. "Nimmer!"

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Elias am Sa 08 Jun 2013, 13:04

Spoiler:
Funktioniert doch oder – Also kann’s so dämlich nicht sein. ^^ Rufst du den Krankenwagen, wenn dir Mal der Kreislauf abkratzt?

Wir betreten das Gebäude und nehmen den Fahrstuhl zu dem entsprechenden Stockwerk. Ich halte Jee über das Netzwerk auf dem Laufenden und meine derweil zu Blue: „Sieh zu, dass du deinen Zugang bekommst.“
Als die Tür er Wohnung sich öffnet lächle ich die Frau, die uns öffnet zuvorkommend an: „Frau Baumann, es tut mir wirklich sehr leid Sie stören zu müssen. Aber ein Krankenwagen schien mir überzogen. Ein Schluck Wasser und Sammy hier ist wieder auf den Beinen.“

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Duncan am Sa 08 Jun 2013, 13:50

Während Blue den Weg nach unten einschlägt um nach physischen Zugängen zu suchen, versucht Aurora auf dem Balkon etwas durch das Fenster zu erkennen oder Hinweise auf dem Balkon zu finden. Dieser hier ist ziemlich leer gefegt, gerade mal ein kleines, weißes Tischchen und zwei weiße Stühle zieren die ansonsten leere Fläche. Doch zwischen den Stühlen, liegt eine Mütze, wie sie angestellte einer Firma tragen. Aurora hebt sie auf und liest auf dem grauen Nylonstoff auf der Innenseite:

"Gatekeeper Corp."

"Hm, ob Michael Nostros für die Arbeitet?" geht es ihr durch den Kopf und sie blickt zurück als sich die Tür bereits von selbst öffnet.
"#Bin drin."

Zur gleichen Zeit sitzt Sammy blass und schwach auf der Couch, neben der Gastgeberin, die eine kühle Packung auf seine/Ihre Stirn gelegt hat.
"Danke," krächzt sie, "mir geht es schon besser."

"Wow," lacht Theresa, "ich kann es immer noch nicht fassen. Ein Experiastar in MEINER Wohnung! Kann ich auch etwas für Sie tun, Sir?"


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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Tobi am Mo 10 Jun 2013, 19:54

Ich sehe mich drinnen mal etwas um. "Suche im Mesh nach "Gatekeeper Corp. und liste mögliche Übereinstimmungen im psychologischen Profil der Firma mit unserer Zielperson auf. Inwiefern ist sie hier auf dem Mars vertreten und involviert?", trage ich meiner Muse auf. Ich selbst suche nach Hinweisen oder Indizien, die mich der Zielperson einen Schritt näher bringen: Von verlorenen Haaren über Restspuren im PAN der Wohnung bis zu benutzten Terminals. Alles wird umgekrempelt.

Spoiler:
vorausgesetzt natürlich, dass niemand da ist...

Wurf auf Investigation: 78/90
Pattern Recognition (psi) ist an.

Wurf meiner Muse auf Research 27/30

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Elias am Mo 10 Jun 2013, 23:45

Ich lächle sie nonchalant an und streiche mir ein Strähne zurück, die mir ins Gesicht gefallen ist: „So kann es gehen, hm? Nein, mir geht es gut danke. Es tut mir Leid Sie behelligen zu müssen, aber es schien mir übertrieben den Krankenwagen zu rufen.“ Ich blicke mich scheinbar interessiert in der Wohnung um, in der ich nicht einmal Gäste unterbringen würde: „Eine schöne Wohnung haben Sie hier Theresa.“ Gleichzeitig behalte ich meine Hauptaufmerksamkeit auf das Netzwerk gerichtet.

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Duncan am Do 13 Jun 2013, 00:03

Im Netzt der Gruppe erscheinen folgende Informationen:

"#Gatekeepercorporation ist eine erst seid der Entdeckung der Pandorragates entstandene Hypercorp, deren Hauptaufgabe die Erforschung der Pandoragates und möglicher Koloniewelten darstellt. Der Hauptsitz der Hypercorp befindet sich auf Pandora, einem Saturnmond im Solsytem. Die Gatekeepercorp unterhält ein Pandoragate auf dem Mars, ausserhalb der Stadt "Pathfinder City", südliche der TITAN-Quaranteen-Zone (TQZ). Leider konnte weder das Primärziel, noch unser aktuelles Ziel mit der Corp. in Verbindung gebracht werden."

Als Aurora das Wohnzimmer der Wohnung betritt wird sie auf der Stelle von Kopfschmerzen übermannt, die sie sonst nur von der exzesiven Nutzung ihrer Fähigkeiten kennt. Die dunklen Wände scheinen in einem unheiligen Licht zu schimmern und von oben bis unten mit seltsamen Symbolen zugekritzelt zu sein, die in den Augen brennen. Zwangsläufig zieht sie ihren Geist sofort wieder zurück und fasst sich an die Nase, aus der Blut zu rinnen begonnen hat.
Unter normalen Umständen, ist in diesem Raum ausser einiger Kratzer an der Wand allerdings nichts zu erkennen. Die Luft riecht seltsam abgestanden, geradezu faulig. Vom Wohnzimmer führt ein direkter Weg zur Eingangstür, links sind zwei Türen, rechts eine Küchenzeile im amerikanischen Stil mit Theke und Hocker. Die Wohnung sieht schon lange unbewohnt aus.

"# Wo befindest du dich Aurora? Ich kann dich nicht mehr sehen."
"Im Wohnzimmer." ächzt sie leise.
"#Seltsam. Ich kann dich nicht visualisieren, obwohl ich gerade in die Überwachung eingedrungen bin. Es scheint als ob...als ob...als ob..."

Die Alarmsirenen des Netzwerks beginnen zu zu blinken. Vor dem inneren Auge der Gruppe wird die rot leuchtende Nachricht "Virenwarnung!" aufgeleuchtet, das Netzwerk schaltet sich automatisch ab.

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Tobi am Sa 29 Jun 2013, 13:54

"Firewall verstärken!", gebe ich meiner Muse den Befehl. Gleichzeitig scanne ich alles was ich sehe und speichere es in der digitalen Sektion meines Erinnerungsvermögens. Die Hinweise werde ich später analysieren. Ich öffne auch kurz Schränke, Theken und Schubladen. Nach einer kurzen Kosten/Nutzen-Analyse setze ich auch wieder meine Fähigkeit zur Hinweissuche (Pattern Recognition) ein. Die Kopfschmerzen schiebe ich mithilfe meines Stressmoduls beiseite.

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Duncan am Sa 29 Jun 2013, 15:19

Es ist schwietig die Atmosphäre dieses Raumes zu erfassen. Die Luft scheint auf den Kopf zu drücken, auch ohne Einsatz von Psikräften. Aus den Augenwinkeln meint man immer irgendetwas zu sehen, doch da ist nichts. Die Atmosphäre des Raumes scheint zu schimmern und zu vibrieren, obwohl es dafür keinen erklärbaren Grund gibt.

Das Inventar des Hauses ist zu großen Teilen noch da und scheint auch benutzt worden zu sein. Essensreste liegen gammelnd auf dem Thresen, was seltsam ist, weil die meisten Häuser dafür kleine Roboter haben, die die Sauberkeit des Raumes garantieren sollen. Eine Jacke liegt verloren und verknittert auf einem Sofa.

Weder in der Küche noch im Wohnzimmer kann man viel finden. Bleibt nur noch das Schlafzimmer. Aurora versucht nocheinmal die Schriftzeichen an der Wand zu lesen, wieder beginnen grausige Kopfschmerzen, die Zeichen wirken grell rötlich, obwohl sie gar nicht scheinen können. Die Zeichnungen sind völlig abstrakt und scheinen keinen direkten Sinn zu ergeben. Aurora glaubt eine Weile zu brauchen, bis sie etwas begreift...

Test:
1. Ein weiterer Stresstest bitte, wie der vorangehende. 2. Ein Test auf Wissen: Kryptografie, Biologie, Chemie oder ähnliches könnte helfen vielleicht Sinn in das Geschriebene zu bringen.

Aurora geht zum Schlafraum und öffnet die Tür - und erstarrt.


Einige Stockwerke weiter unten, ist die Verbindung zum Netzwerk abgebrochen. Weder van der Grün noch Sammy können mehr über das Netzwerk kommunizieren.  Die Gastgeberin ist noch am Schwafeln, während Sammy seinen/ihren Chef besorgt ansieht. Was jetzt?

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Elias am Mo 01 Jul 2013, 19:19

Verflucht! Was ist hier los, während ich oberflächlich gelassen und lächelnd in der Wohnung stehe, befehle ich meiner Muse hektisch das Netzwerk wieder aufzubauen oder zumindest eine Kommunikation herzustellen.  Ich habe keine Lust aufgrund von Verfehlungen meines Personals in Schwierigkeiten zu geraten! „Geht es schon besser Süße? Wir wollen Theresa nicht über die Gebühr belästigen.“

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Duncan am Mo 08 Jul 2013, 10:39

"Oh, aber das ist doch wirklich kein Problem..." versucht die Gastgeberin einzulenken, aber Sammy ist schon aufgestanden und stackst zur Tür.
"Es geht schon wieder..."
"Aber..."
"Danke für Ihre Gastfreundschaft!"
"Wie wäre es mit einem Foto für meine Netspace Herr van der Grün?"

Kaum ist das Netzwerk aufgebaut, schrillen die Alarmglocken wieder los und es bricht wieder zusammen. Es macht scheinbar keinen Sinn, das Netz wurde infiziert.

Test:
Deine Muse macht einen Test auf Infosec! Bitte zu Hause machen. Man kann kein Moxie einsetzen!

"Boss, Blue!" drängt Sammy schon halb aus der Tür, die Hand zur Stelle unter der Jacke gleiten lassend, wo sie/er die Pistole hat...

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Elias am Mo 08 Jul 2013, 17:32

Spoiler:
Infosec: 30, Wurf: 77
 
Mit einem strahlenden Lächeln wende ich mich an unsere Gastgeberin: „Verzeihen Sie, wir sind Eile, ich lasse Ihnen Karten zu meiner nächsten Premiere zukommen. Auf Wiedersehen Theresa.“ Dann wende ich mich um und verlasse mit Sammy die Wohnung, kaum habe ich mich abgewandt ist jede gespielte Fröhlichkeit von meinen Zügen gewichen.

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Duncan am Mo 08 Jul 2013, 23:15

Während sie die etwas überrumpelte Frau allein lassen und zu Blue laufen, erscheint auf van der Grüns AR-Display eine rot blinkende Warnung: "WARNUNG! INFEKTION ENTEDECKT! WARNUNG!"

Blue befindet sich im Kellergeschoss des Gebäudes, wo die Elektronik zu finden ist, während Aurora auf einer anderen Etage liegt. Sie müssen sich entscheiden...

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Elias am So 21 Jul 2013, 18:25

„Verfluchte Scheiße!“ Ich deute die Treppe nach unten: „Sehen wir zu, dass wir Blue rausbekommen!“  Vorsichtig und Sammy vorrausschickend mache ich mich auf den Weg nach unten.

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Duncan am Di 23 Jul 2013, 15:13

Während sie nach unten hetzen, schrillen die Warnzeichen weiter. Sie beginnen zu flackern und zu verzerren und plötzlich ist van der Grüns Sicht von unzähligen Symbolen und Zeichen umgeben, die jegliche Sicht auf die reale Welt versperren. Überrumpelt läuft er gegen eine Wand.
"Scheiße, Sammy? Sammy?" Doch sein Lebwächter scheint schon weiter vorraus gestürmt zu sein.
Verzweifelt versucht er seinen internen Computer abzuschalten, wird dabei ständig wieder aus seinem eigenen Sytsem geschmissen. Seine Muse antwortet nicht, nun überlagern auch verzerrte Töne seine Ohren, so dass er nichts mehr hören kann. Die Töne scheinen keinen Sinn zu ergeben, doch irgendetwas an der Art und Weise wie sie wiedergegeben werden erinnert ihn an Morsecode. Endlich schafft er es die richtigen virtuelen Knöpfe in der richtigen Zeit zu drücken. Das System fährt sofort runter und die Erscheinungen und Töne verschwinden. Er ist jetzt ganz auf seine eigenen Sinne angewiesen. Sämtliche Technik die mit dem internen Computer verbunden war, funktioniert nicht mehr (ausser selbstständige Erweiterungen wie Medichines etc.).

Sich den schmerzenden Kopf haltend, erreicht er endlich den Kellerberreich wo er Sammy über Blue gebeugt findet. Er/Sie sieht ihn an und schüttelt den Kopf.
"Völlig durchgeschmorrt!"
"Was? Wie kann sowas überhaupt passieren?" der Filmstar lässt seinen Blcik über Blues weiblichen Synthetikkörper streifen und sieht an mehreren Stellen Verbrennungen, besonders um den Nackenbereich herum.

"Keine Ahnung, so ein Sicherheitssystem KANN dieses Haus gar nicht haben! Jemand muss einen echt üblen Virus hier eingesetzt haben. Das müssen wir sofort melden! Das könnte noch mehr Leute den Verstand kosten. Wenn sowas den internen Computer infiziert...Wer weiß was bei einem Biomoprh alles passieren könnte. Sehen wir lieber nach Aurora?"

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Elias am Di 23 Jul 2013, 19:58

Ich fluche, diese Sache entwickelt sich unangenehm stressig und gerade in diesem Moment rührt sich die Lust nach Blut in mir, einige Schlucke würden…Ich kneife die Augen zusammen: „Ja, nach oben! Können wir sie da nicht mehr retten?“

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Duncan am Di 30 Jul 2013, 15:32

Sammy schüttelt den Kopf. "Keine Ahnung. Sehen wir nach Aurora, danach können wir Blue aus dem Gebäude holen. Wir werden ein Transportmittel brauchen."
In Sammy blick regt sich etwas das so gar nicht zu ihr/ihm passt. Fasst glaubt Joachim dass es Angst ist. Etwas, das er bei seinem Partner so noch nie gesehen hat. Was hat sie/ihn nur so verschreckt?
Sie eilen die Treppe wieder hinauf auf den Weg zum Zielapartment. Oben angekommen öffenen Sie die Wohnungstür - sie ist nicht abgeschlossen - und bleiben im Eingang stehen.

Auch ihnen beiden wird plötzlich leicht schwindlig und übel, auch wenn es dafür scheinbar keinen erkennbaren Grund gibt. Sie sehen direkt vor sich Auroras Rücken von der rechten Seite in einer Tür stehen. Ihr Gesicht ist nicht zu sehen.

Sammy und van der Grün gehen auf sie zu und greifen nach ihr. "Aurora?"
Dann erstarren auch sie, als sie an Auroras erstarrtem Blick vorbei in das Zimmer sehen. In der Mitte des Raumes steht ein ausladendes Bett, Kleine Kommoden und Nachkästchen. Doch auf dem Bett liegt etwas das sich am ehesten als eine Art schimmelnder, roter Pudding beschreiben lässt, dessen Zentrum eine Art zerschmolzener, menschlicher Körper darstellt. Das Gesicht mit den völlig verfärbten Augen ist gerade so auszumachen, ein paar Finger ragen noch aus der Fleischmasse heraus. Ansonsten haben sich Haut und Knochen zu einer zähen, wabbernden Masse verflossen die über das gesamte Bett - und von dort ausgehen auch über alle Wände und Einrichtungsgegenstände zu wachsen scheint. Von der Decke hängen kleine, unbewegliche, tentakelartige Fleischfetzen in die Knochensplitter wie Fingernägel verwachsen sind. An der Wand scheinen teilweise Organe in einer fleischig, durchsichtigen Kugel zu schwimmen und noch zu funktionieren. Schlimmer noch, das, was einmal ihre Zielperson war, blinzelt leicht und atmet merklich aus dem Haufen heraus zu dem sie geworden ist. Seine Augen, fixieren jetzt die Eindringlinge langsam mit einem unglaublich geqälten Blick...

Stresstest:
Alle machen bitte einen Stresstest (Core Rulebook 214). Will x 3 ist der Würfelwert auf den ihr würfelt, bei nicht gelingen bekommt ihr: 1d10 Stress-Schaden!

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Elias am Fr 02 Aug 2013, 13:45

Spoiler:
Geschafft; Mein Wert ist 60, hab ne 58

„Was zum…“ Ich schlage ziehe die anderen zurück und schlage die Tür zu, unterdrücke gerade noch so den unbarmherzigen Brechreiz, der in mir aufsteigt. Das nächste Mal, muss ich mir für so etwas ein leichtes Antidepressivum zusammenmischen, irgendetwas in der Art. Ich kneife die Lippen zusammen und versuche einen klaren Kopf zu bekommen. „Aurora, du tötest das Ding da drinnen. Jag ihm ne Kugel in den…Schädel beende was auch immer das sein soll. Ich denke nicht, dass es noch redet. Wir holen Blue und verschwinden von hier.“

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Tobi am Mi 14 Aug 2013, 13:46

Stresstest:
Geschafft; Mein Wert ist 60, hab ne 04

Langsam erwache ich aus dieser Schockstarre und drehe meinen Kopf in Richtung meines Auftraggebers. "Ich... ich... kann nicht. Keine Waffe..." Ich bringe kaum einen sinnvollen Satz heraus, doch langsam kehrt die Realität wieder zurück. Die Wohnung, der Auftrag, der Virus. "Pathfinder City. GatekeeperCorp. Sie wissen etwas." Ich gehe an van der Grün vorbei. Hinaus aus der Wohnung. Ich habe alle Infos digital gespeichert. Jetzt gilt es sie zu analysieren. Die frische, stickige Luft strömt in mein Gesicht, als ich die Freiheit des Betonklotz-Appartments verlasse.

Spoiler:
Ja, der letzte Satz ist genau so gemeint.

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Duncan am So 01 Sep 2013, 22:52

Sammy wendet sich dem Balkon zu um Luft an sein aschfahles Gesicht zu lassen und Würgegeräusche zu machen, die diesmal nicht gespielt sind.

Van der Grün bleibt unschlüssig zurück von der Situation mehr als nur überrumpelt. Am liebsten würde er sofort nach Hause gehen, sich die Erlebnisse von gerade eben mit Hilfe von Psychochirurgie entfernen lassen und dann einfach sein Leben weiterleben. Noch nie hat er etwas derartig grauenhaftes gesehen - und er hat schon legändere Horror-Flicks gedreht. 

Doch Kneifen und vergessen ist keine Option. Zevi sein Versagen mitzuteilen könnte seine Karriere ruinieren. Aber geht es denn hier nur noch um seine Karriere?

Diese Sache ist größer als er gedacht hat und spielt auf einer Ebene, die er nicht fassen kann. Vielleicht könnten sogar die TITANS...nein! So etwas darf er gar nicht denken!  Das hier ist nichts weiter als ein grässlich schiefgelaufenes Exzentrikerexperiment! Etwas anderes kann es gar nicht sein!

Aber dann ergreift ein neuer Gedanke seinen umnebelten Kopf und nur für einen Augenblick glaubt er dass ihm ein irres Lächeln über das Gesicht huscht. Wäre er dazu in der Lage, DAS hier zu verarbeiten, zu fassen, zu produzieren...könnte er zum größten und gefeiertsten Horrorflickhersteller aller Zeiten werden. Er würde niemanden mehr brauchen. Nicht Zevi, nicht Rabe...niemanden! Und ohne zu wissen warum, streckt er seine Hand immer noch mit diesem seltsamen Lächeln aus...und öffnet die Tür.

---

Aurora ist inzwischen ein ganzes Stockwerk tiefer zum stehen gekommen. Den Kopf schütteln und wieder klaren Gedankens, blickt sie durch ein Fenster nach draußen auf die weiten, weißen Häuserfassaden einer blühenden Marskolonie. Die Menschen hier leben ihr Leben, unwissend was sich in einem ganz normalen Appartment unter ihnen befindet. Nicht wissend, welcher grausamer Schrecken, welche ekelerregende Krankheit so nah neben ihnen existiert.

Wie kann irgendjemand noch glauben, in einer sicheren, gesunden Gesellschaft zu leben, wenn er das gesehen hat? Welche Angst, welcher Ekel müsste in den Menschen aufsteigen, wenn sie das wüssten. Nein, Sicherheit ist eine Illusion! Alle sind in Gefahr. Jeder. Immer. Überall.
Aber irgendjemand MUSS dagegen vorgehen. Irgendjemand MUSS diese Krankheit ausmerzen. Irgendjemand muss für die Sicherheit sorgen, nach denen sich jeder Tag für Tag sehnt.

Und noch etwas wird Aurora klar: Das dies vielleicht einer der vielen Schatten ist, die in der Welt existieren, in die sie hinein gezüchtet wurde. Das sie selbst einer dieser Schatten ist und das der vielleicht einzige Weg mit sich und der Welt in Einklang zu kommen, die Identifikation mit oder das Verstehen dieser Schatten darstellt.

Mehrere Sicherheitsdrohnen schwirren um das Haus. Erst jetzt wird Aurora klar, das diese nicht mehr patroulieren. Nein, sie sichern die Paramter! Verstärkung ist unterwegs!


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Van der Grün hat sich entgegen jedem bisschen Vernunft wieder in den Raum gewagt. Diesmal ist der Anblick immer noch grässlich, aber irgendwie etwas erträglicher. Doch er glaubt irgendwie nicht, dass er gerade selbst seinen Körper kontrolliert, denn der vernünftige Teil von ihm liegt gerade in einer kleinen, dunklen Kammer manisch kreischend am Boden und bettelt um Auslöschung.

Das Ding bewegt die Lippen. Es flüsstert irgendetwas zwischen schweren Atemzügen. Van der Grün beugt sich ein bisschen weiter herunter um es zu verstehen.
"Fire..."
"Fire?" wiederholt der Schauspieler leise.
"Fire...wall."
"Firewall?"

Das Ding nickt.

"Geh...z...z...zu...Fire...wall!"
"Geh zu Firewall? Wo ist das?"
"Geh...Fire...wall! T...t...töte...m...mich!"
Van der Grün schüttelt langsam den Kopf. "Ich...kann nicht. ICh weiß nicht wie."

Langsam scheint sich einer der Tentakel nach unten zu bewegen, zu einem Kleiderschrank. Unschlüssig bewegt sich van der Grün darauf zu und öffnet ihn, nur um eine Auswahl an Kleidung zu finden, einige davon von der Gatekeeper-Corp. Doch im selben Augenblick, öffnet sich im Schrank ein Verschlag, der offensichtlich an das Netz angeschlossen ist. In seinem Inneren, befinden sich neben einer Pistole und einem Freezer, ein Gürtel mit Sprengstoff. Zudem eine Seltenheit: Ein Zettel auf dem etwas mit der Hand geschriebe wurde. "Shark - New Shanghai".

Er versucht gerade zu verstehn, wass ihm das sagen soll, als Sammy aus dem Gang zu ihm ruft: "Boss, ich glaube wir kriegen Gesellschaft! Wir müssen hier sofort verschwinden!"

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Elias am Di 03 Sep 2013, 22:35

Ich beuge mich hastig nieder und nehme den Freezer, die Pistole und den Zettel heraus. Ich renne durch die Tür und drehe mich noch einmal um, lade die Waffe durch und….Mit einem abartigen Geräusch zerplatzt der Schädel der Kreatur. Ich werfe die Tür hinter mir zu, stecke die Waffe ein und nicke Sammy zu: „Verpissen wir uns.“

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Duncan am Mi 04 Sep 2013, 14:01

Sammy und van der Grün hetzen hinunter als Aurora ihnen schon entgegen kommt.
"Ein Transporter ist auf dem weg hierher, draußen haben die Drohnen die Paramter abgeriegelt. Wir brauchen Blue um uns hier heraus zu bringen!"

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Elias am Mi 04 Sep 2013, 19:31

„Sie ist tot...zumindest war sie das gerade eben noch. Wir soltlen sie aber mitnehmen, vielleicht ist das reparabel. Keine Ahnung wie: Aber bringt mich hier raus. Dort drinnen ist noch ein Gürtel mit Sprengstoff, vielleicht nutzt der was.“ Ich nicke zur Tür: „Verdammte Scheiße, ich habe keine Lust in irgendeinen Prozess verwickelt zu werden! Tut wofür ich euch bezahle!“

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Duncan am Fr 06 Sep 2013, 13:10

Ein krachen unter ihnen lässt Sammy und Aurora blitzschnell die Waffen ziehen und an die Wände des Ganges springen. Van der Grün tut es ihnen ungeschickt gleich, überrascht von der plötzlichen Wendung der Ereignisse.

"Fuck! Sind sie schon da?"
Sammys Blick wandert vorsichtig durch das Panoramafenster nach außen.
"Scheiße, ist das Blue?"

Von draußen ertönen kurze Sirenensignale von den Drohnen, der Transporter kommt zum Halt und Soldaten springen heraus.

Aurora und ihr Auftraggeber begeben sich nun ebenfalls an das Fenster um das Spektakel zu beobachten. Tatsächlich rennt Blue mit einer unglaublichen Geschwindigkeit auf den Van zu und macht dann einen großen Satz direkt über das gut 2,5 Meter große Gefährt hinweg. Die Drohnen folgen blitzschnell nach, während zugleich die Soldaten das Feuer eröffnen. Blue entschwindet dem Blick als sie hinter dem Van landet, die Soldaten feuern noch ein paar mal und setzen dann hinterher.

"Ich weiß nicht was gerade passiert ist," meint Sammy, "aber das wäre jetzt der perfekte Zeitpunkt um zu verschwinden!"


Zuletzt von Duncan am Sa 21 Sep 2013, 18:14 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: 1. Intervall: Götter auf rotem Sand

Beitrag von Tobi am Di 10 Sep 2013, 14:31

"Taktisch für uns sehr vorteilhaft", bemerke ich und sehe mich im Hausgang nach einem Fenster, einem Dach in Sprungweite oder nach einer Feuerleiter um.

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