Der Frühling 1127

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Elias am Mo 14 Jan 2013, 20:12

Ich grinse hochmütig in Richtung der Kleinen und gebe mir Mühe herablassend und ein wenig einfältig zu wirken: „Ihr habt Recht Daini. Eigentlich ist es wohl kaum der Mühe wert sich mit ihr zu beschäftigen. Die wenigen hundert Krabben werden wohl kaum eine Bedrohung für unsere Heere darstellen. Viel mehr werden sie kaum von der Mauer abgezogen haben.“ Ich mache mich am Sattel meines Pferdes zu schaffen.

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Duncan am Mo 14 Jan 2013, 22:16

Spoiler:
Bitte würfle noch einen entsprechenden Wurf auf Aufrichtigkeit oder ähnliches. Ich werde anhand deines Wurfs dann entscheiden (ob) was preis gegeben wird

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Duncan am Mo 14 Jan 2013, 23:06

"Ha, du hast keine Ahnung du Stallbursche!" spuckt die Kleine aus.
"Wir sind Legion! Wir werden ein Schloß nach dem anderen, eine Stadt nach der anderen schleifen, bis nichts mehr von euch übrig ist!"

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Elias am Mo 14 Jan 2013, 23:20

Ich schnaube: „Stallbursche?“ Abgestoßen blicke ich auf sie herab: „Ein derartiges Verhalten wundert mich von einem Krabbensprößling nicht. Wir verdorben muss man sein um mit Kreaturen der Schattenlande Seite an Seite zu marschieren. Kann man so etwas überhaupt noch Samurai nennen?“

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Duncan am Di 15 Jan 2013, 01:32

"Kann man die Parasiten die einem schwachen und blinden Kaiser den Arsch lecken Samurai nennen? Seit Jahren lässt uns das Kaiserreich mit unserer Aufgabe in Allein und kümmert sich lieber um Hoftänze und mickriger Streitereien, statt sich dem wahren Feind zu stellen. Nun hat Hida Kisada das unmögliche möglich gemacht und den Feind in seine Knechtschaft gezwungen und nimmt sich was rechtmäßig ihm zustreht. Und keine Macht in Rokugan wird das verhindern können!"

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Elias am Mi 16 Jan 2013, 14:59

Ich muss mich anstrengen mir nichts anmerken zu lassen: Es ist also tatsächlich war! Die Krabbe ist korrumpiert worden! Eine andere Möglichkeit kann es nicht geben – Mit den Schattenland ist keine Zusammenarbeit möglich und eine Unterwerfung derselben, ist mehr als unwahrscheinlich. Ich starre sie hasserfüllt an: „Hada Kisada? Niemand unterwirft die Schattenlande – Korrumpieren ließet ihr euch! Anders ist das keinem Sterblichen möglich! Verräter seid ihr, die wir an ihren Platz verweisen werden! Wie solltet ihr es auch jemals schaffen die Heere der Clans zu überwinden, wenn sie erst gegen euch stehen. Gegen die schiere Übermacht ist kein Gras gewachsen.“

Spoiler:
Hier sind u.U. zwei Aufrichtigkeits-Würfe nötig so wie ich das sehe: Nr. 1 (Wie ist eine Unterwerfung möglich?): 23; Nr.2 (Eventuelle Infos über Strategie): 18;

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Duncan am Mi 16 Jan 2013, 16:26

Die Kleine beginnt zu lachen. Es ist ein dunkles, beunruhigendes Lachen, das viel erwachsener klingt als man es ihr zutraut.
"Ihr werdet sehn, Orokamo! Ihr werdet verzweifeln wenn ihr das Ausmaß eurer Einfältigkeit begreift. Ihr werdet sehn wie mächtig die Krabbe geworden ist, die von den anderen Clans verspottet wird. Verräter schimpft ihr uns? Ihr Feiglinge die den wahren Schrecken noch nie ins Antlitz geblickt habt? Ihr Schwächlinge die unsere Ländereien überfallen, während wir euch vor den Schrecken der Schattenlande schützen? Nein du Haishutsu, ihr seid die Verräter! Und unter Hida Kisadas neuer Herrschaft, werden sich die Clans endlich dem wahren Feind stellen können und das Kaiserreich zu neuem Frieden führen! Und die Schattenlande werden bald keine Bedrohung mehr für die Menschen Rokugans sein. Aber das verstehst du nicht du Hund! Du verstehst NICHTS!"
Mit diesen Worten springt sie auf, plötzlich ihrer Fesseln entledigt und zähnefletschend nach Njan greifend.
Überrascht weicht dieser zurück, greift nach seinem Katana - doch ihr Griff galt nicht seinem Schwert, sondern seinem Wakisashi. Njan geht in Verteidigungsposition doch erkennt ihren wahren Beweggrund zu spät.
Das Wakisashi dringt von eigener Hand in den Körper des Mädchens ein. Blut quillt ihr aus dem Mund hervor der sich zu einem schauerlich, gequältem Grinsen verzieht.

"Ich sehe mit Stolz zu meinen Ahnen, Samurai." spuckt sie die Augen langsam an Farbe verlierend und auf die Knie sinkend.
"Kannst du das auch von dir behaupten?"

Dann zieht sie das Schwert aus ihrer Brust - ein Schwall Blut folgt - und spuckt mit allerletzter Kraft auf die Klinge, bevor sie endgültig zusammenbricht, den Boden mit ihrem Lebenssaft tränkend.

Daini tritt an Njans Seite und schüttel völlig verblüfft den Kopf:
"Das war unglaublich. Ein Kind in diesem Alter mit so einem Pflichtbewusstsein...sie war wirklich eine Samurai."

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Elias am Do 17 Jan 2013, 02:33

Spoiler:
Kläre mich bitte auf, sollte etwas an meinem Vorgehen bezüglich des Aufhebens des Wakizashi oder des Zurücklassens der Leiche falsch sein - Ich möchte nicht wegen gewissen Outtime-Unkentnissen intime als Depp dastehen.

Ich schüttle den Kopf schneide einen Fetzen von meiner Satteldecke ab umwickle meine Hand damit und nehme, nachdem ich es mit Wasser aus meinem Schlauch abgespült habe mein Wakizashi auf. Ich beginne es gründlich und penibel zu reinigen und die Klinge zu ölen. Meine Stimme ist düster: „Sie hatte Pflichtbewusstsein und gab für ihren Clan ihr Leben. Doch galt ihre Überzeugung einer abscheulichen und abartigen Sache. Sie muss, die ganze Krabbe muss indoktriniert worden sein, bis sie nicht mehr wussten wo vorne und hinten ist. Das so etwas möglich ist…Vollkommener Wahnsinn.“
Ich blicke auf den leblosen Körper hinab und sehe dort einen Moment einen anderen Anblick aufblitzen. Eine weiße Lichtung, Blut auf dem Schnee...ein schönes kleines Mädchen… Tränen erfüllen unwillkürlich meine Augen und ein Zittern durchfährt meinen Körper. Ich beiße die Zähne zusammen, als mir bewusst wird, dass ich nicht allein bin und blicke mit geröteten Augen in die Runde: „Lasst uns die Kami bitten, dass sie diese Arme verwirrte Seele zu ihren Ahnen heimkehren lassen.“

Dann richte ich mich auf, fahre mir übers Gesicht. Ich gebe mit harter Stimme die Befehle: „Gebt ihr ihre Waffen zurück. Sie werden sie finden, wenn sie nach ihr suchen. Dann können sie mit ihr tun, was auch immer die Krabbe dieser Tage mit ihren Toten tut. Wir müssen weiter reiten, schließlich haben wir einen Auftrag zu erfüllen. Wir müssen die im Gebirge verlorene Zeit aufholen, also habe ich vor heute noch ein ordentliches Stück Weg zurückzulegen. Ich habe auch nicht vor, mich länger als nötig in den Städten des Skorpions aufzuhalten.“ An dieser Stelle stocke ich kurz, als ich mich an etwas erinnere. „Wenn wir die Krabbe erst einmal hinter uns gelassen haben, dürfte es leichter gehen. Wiegesagt, werden wir die Wachposten zuerst ausschalten – Je länger wir noch unbemerkt bleiben, desto besser. Vorwärts, Samurai!“

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Duncan am Do 17 Jan 2013, 14:09

Spoiler:
Ich denke dein Verhalten ist angemessen.
Zusätzlich: Eine Beleidigung deiner selbst stehen lassen: +2 Ehre.
Schade, hättest du ihr gegenüber Höflichkeit gezeigt, wären es noch mal 5 Punkte gewesen.
Für benutzen niedriger Fertigkeiten, bekommt ihr alle eigentlich -2, da aber Krieg und notwendig nur -1 Ehre.
Du hast Toja gegenüber Güte gezeigt: +4 Ehre.

Während Toja und Daini mit verhüllten Händen vorsichtig die Leiche drapieren und mit einigen Steinen bedecken, möglichst dabei die Berührung des blutes vermeiden, erzählt Daini von einer vorrangehenden Schlacht am Beiden, letzes Jahr. Damals hatte Toturi den Pass besetzt um der Krabbe den Durchgang zu verwehren und Erfolg gehabt. Schon damals kämpften sie mit Goblins an ihrer Seite - Sklaven wie man vermutete - die die Befehle des Krabbenkommandanten scheinbar wiederspruchslos befolgten. Wenn es stimmt, was das Kind sagt dann wäre dies eine Katastrophe.

Mit gedrückter Stimmun schließlich, machen sie sich auf de nächsten Wachposten zu erreichen.

Dieser ist etwa hundert Schritt weiter den Berg hinab, den breiten Weg von zwei zur Mitte zusammenlaufenden Holzpalisaden versperrt, die in der Mitte einen kleinen druchgang lassen für vielleicht zwei Mann nebeneinander, die Schulter an Schulter stehen.
Um das Feuer sind vier Männer drapiert, diesmal 3 offensichtlich ausgewachsene Männer und ein jüngerer, die sich an die Palisade lehnen oder um das Feuer sitzen.
Die Samurai sind mit Bogen und Katana bewaffnet und scheinen sehr entspannt bei ihrer Aufgabe, denn keiner achtet so recht auf den Weg, den sie bewachen sollen.

Obwohl die drei Angreifer erhöht positioniert stehen, können sie mit dem Bogen maximal einen am Feuer ausschalten - den Zweiten nur falls er aufstehen sollte. Leise Stimmen wehen vom Lager her herüber. Dann hört man plötzlich lautes Kläffen und ein Jaulen. Der große Samurai am Feuer (der von Anfang an zu erschießen möglich war) erhebt sich und geht hinter einen Stein, Flüche spuckend und nach etwas schlagend. Zwei Hunde werden hinter dem Stein hervor getrieben, groß, robust, die sich wohl um ein Stück Knochen gestritten haben. Der große Samurai treibt den einen Hund zum Eingang, den zweiten neben sich an das Feuer und setzt sich wieder.

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Elias am Do 17 Jan 2013, 16:02

Ich ziehe scharf die Luft ein – Hunde sind nicht gut. Sie wittern uns und vor allem die Pferde und sind unberechenbare Gegner. Wenn wir einen hier erschießen, wird wohl zumindest einer ins Lager zurücklaufen um Hilfe zu holen. Man könnte versuchen in ihr Lager zu kommen und friedlich zu tun um sie dann zu überwältigen, allerdings wären sie zusammen mit den Hunden in der Überzahl. Nein – Das Beste wäre, wenn wir unsere Pfeile abgeben und dann in den direkten Angriff übergehen, aufgrund der Enge des Raumes zu Fuß. Einer wird zurückbleiben und sie weiterhin beschießen.

„Wir geben zusammen eine Salve ab und gehen dann in den direkten Angriff zu Fuß über. Toja ihr bleibt hier und beschießt sie weiterhin mit Pfeilen – Wenn einer Alarm schlägt
diesen, dann die Hunde. Los!“

Spoiler:
Wenn keine Einwände bleiben Pfeil auf den sichtbaren Samurai, dann Angriff.
Schuss: 32 (mit Zehner 41). Schaden: 8

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Duncan am Di 22 Jan 2013, 15:21

Spoiler:
System: Daini kann nicht schießen, weil kein Bogen. Er geht stattdessen in den Angriff über, sobald ihr schießt und bekommt damit die erste Aktion im Nahkampf gegen den Hund.

Toja schießt: 23. Treffer. Da keine Ansage: Standartpfeil 2k2. würfelt 10 + 10 + 8. SL sucht nochmal vergeblich nach der 10er Regeln für Schaden. Fidnet keine. Scheiß drauf. 10er explodieren bei Schaden bis ich was anderes im Regelwerk finde. So machts wahrscheinlich eh mehr spaß! Also +3.
Stärke des Bogens miteinbezogen. Rüstung Krabbe: Leicht - 3 SP.
5 von Njan + 28 von Toja = Instant Death.

Die Pfeile sirren durch die Luft, Daini sprintet los. Der ahnungslose Späher wird von einem Pfeil in die Brust, vom zweiten mitten ins Gesicht getroffen und geht tonlos zu Boden.
Die Hunde beginnen sofort aufgeregt zu bellen, die Samurai schreien erschrocken auf.

Daini erreicht den Hund als Njan sein Schwert zieht und schlägt zu. Der Hund jault getroffen auf, doch schnappt trainiert nach der Schlaghand des Samurais. Nur knapp verfehlen die Zähne Dainis Haut, doch dies gibt ihm Gelegenheit sein Wakisashi von der anderen Seite in den Hals des Tieres zu rammen. Die Klinge tritt auf der anderen Seite aus, das Tier erschlafft sofort mit offenen Augen. Daini entfernt die Leiche mit dem Fuß und macht sich bereit mit seinen beiden Waffen den nächsten Feind entgegen zu treten. Njan hat noch nie jemanden so mit seinem Daisho kämpfen sehen.

Die Späher sind nicht dumm, denn sie kommen nicht heraus. Stattdessen verschanzen sie sich hinter der Palisade, während der zweite Hund auf Njan zugestürmt kommt...

Spoiler:
Ini-Wurf Njan/Hund. Hund gewinnt.

und ihn mit gefletschten Zähnen anspringt.

Spoiler:
Njan kommt an aus dem Angriff, folglich: normale Kampfstellung; Angriff Hund: 31. Schaden: 25 (-5)= 20

Njan wirbelt die Klinge defensiv durch die Luft, doch das Biest taucht gekonnt darunter hinweg, springt auf und wirft sich mit dem vollen Gewicht auf Njan, wobei er Njans Hals knapp verfehlt und stattdessen in die Wange beißt. Stechender Schmerz und warmes Blut ergießen sich über sein Gesicht.

Spoiler:
Njan am Zug: SG des Hundes 25 normal, jetzt 10. Vergiss nicht deine Mali!!! Lebenspunkte Hund: 36

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Duncan am Sa 26 Jan 2013, 20:17

Durch seinen Angriff hat sich das Tier in eine schlechte Position manövriert. Njan führt einen wuchtigen Angriff und trifft es am linken Hinterlauf. Getroffen vom schweren Stich des Schwerts, jault der Hund auf, beißt sich jedoch noch fester in Njans Gesicht fest, so wie es ihm beigebracht wurde. Doch dies verschafft Daini den perfekten Augenblick für einen gezielten Streich, bei dem er den Hund fast in der Mitte zerteilt.
Ein Hund kommt hinter der Palisade hervor geschossen, laut bellend sprintet er auf Daini zu um den Samurai zu attackieren und springt. Daini nutzt den Schwung des Hundes gekonnt aus und lässt ihn direkt in sein Schwert springen, wobei er das Tier von offenem Maul zum Rücken in zwei Teile schlägt.

Njan breitet kurz die Arme aus und tritt vor die Palisade. Mit blutüberströmtem Gesicht brüllt er den Krabben entgegen: „Ihr schickt eure Hunde? Habt Ihr Angst zu kämpfen, dass ihr euch wie Kinder hinter eurer Mauer versteckt? – Ich dachte die Krabbe scheue keinen Kampf! Kommt heraus und kämpft wie Samurai, dann lassen wir die Bögen sinken!“ Ein Pfeil sirrt an Njans Kopf vorbei über die Palisade hinweg. Irgendetwas muss passiert sein, das Toja schießt. Die Männer hinter der Palisade lachen. "Warts ab, Attentäter. Gleich bekommst du deine Chance deine großen Worte zu bereuen."

Im nächsten Moment schießt ein brennender Pfeil hinter der Palisade hervor, hinauf in den Himmel und in Richtung des Lagers. "Oje“, schnauft Daini, "Nun wissen sie, dass wir kommen!"

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Duncan am So 27 Jan 2013, 13:19

Spoiler:
Das nächste was an Akrobatik ran kommt, ist Athletik.

"Njan! Geht auf ein Knie, ich brauche eure Schulter als Sprungbrett."
Unter dem Zeitdruck der Situation denkt Njan nicht lange nach und postiert sich vor der Palisade. Daini nimmt anlauf und als sein linker Fuß schwer auf Njans Schulter niedergeht, drückt dieser mit aller Kraft seiner Beine nach oben. Daini zieht die Beine und Arme hoch in die Luft, springt wie ein Frosch über die Palisade, wobei sein Daisho wie das Flügelpaar eines Drachen in seinen Händen nach hinten deutet - er fasst das Schwert verkehrt herum.
Als er die Spitzen der Palisade haarscharf passiert, dreht er die Klingen nach unten und lässt sich vom Schwung getrieben mit den Spitzen voran nach unten Fallen, wobei seine Schwerter wie Drachenzähne nach unten stechen.
"BANZAI!" durchbricht sein grollender Ruf die Nacht, dann schreien zwei Mann erschrocken auf und der Klang von durchstochenem Fleisch ertönt.

Spoiler:
Verwendete Talente:
Athletik SG 25 (30 geschafft)
Gezielter Stich SG 35 (Grund 20 + 3 Steigerungen; Ohne Rüstung, da Überraschungsangriff, ähnlich wie Hinterhalt)
Zweimal Angriff, Zweimal Schaden.

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Elias am So 27 Jan 2013, 18:54

Ich hole tief Luft und durchstürme nun meinerseits die Öffnung in der Palisade, bereit eventuelle Schläge der Verteidiger abzuwehren, sollte Dainis Angriff sie nicht vollends überrumpelt haben.
Dahinter befindet sich Daini bereits im Zweikampf mit einem verletzten Späher, während der andere auf der rechten Seite der Palisade den Bogen beiseite wirft um sein Katana zu ziehen. Dainis Katana steckt bis zum Tsuba senkrecht im Schädel und Körper eines tot am Boden liegenden Gegners. Ich gebe dem unverletzten Gegner einen Moment sein Schwert zu ziehen und attackiere ihn dann mit einem heftigen Streich. Der stürmische Angriff überrumpelt mich. Trotz der schweren Verluste bleiben die Samurai an Ort und Stelle und greifen umso wütender an. Die wütenden Hiebe meines Kontrahenten schlagen meine Verteidigung beiseite und beißen in die linke Brust.
Ich beiße die Zähne zusammen, was eine weitere Welle des Schmerzes durch mein ramponiertes Gesicht fahren lässt. Wenn diese Wunde nicht schnell und gut versorgt wird, wird mir immer eine hässliche Narbe bleiben…Wütend unterlaufe ich meinerseits die Verteidigung meines Gegners und ziehe ihm mein Katana quer über die Brust. Die Rüstung des Spähers spaltet sich unter meinem Streich und Blut quillt aus einer tiefen Wunde.
Wie in Rage schlägt dieser jedoch zurück, völlig seine Deckung aufgebend, hoffen, dass er mich schwerer verletzt als ich ihn. Wieder trifft ein wütender und ungeschickter Schlag meine Verteidigung hart genug um sie zu zerreißen. Erneut schlägt sein Katana eine Wunde in mein Fleisch, diesmal die recht Hüfte.
Meine Antwort lässt nicht lange auf sich warten: ein ungebremster Schwertstreich schlitzt den Bauch meines Gegengers auf, der vor mir auf den Boden geht, aber weiterhin wild mit dem Schwert nach mir fuchtelt. Mit Gewalt fährt mein Schwert auf seinen Hals hinab, aber es gelingt ihm im richtigen Moment sich herumzuwerfen, so, dass ich mein Ziel verfehle, trotzdem gleitet mein Gegner – die Hände auf den Bauch gepresst um das stürzende Blut zurückzuhalten in die Bewusstlosigkeit und bricht in sich zusammen. Ich wende mich zu Daini – Wir müssen zu den Pferden, fort von hier!

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Duncan am So 03 Feb 2013, 20:57

Daini zieht gerade das Wakizashi aus der Brust seines Gegners und blickt dann ebenfalls nach dem Rechten. Toya erscheint im Eingang der Palisade um sich zu vergewissern dass ihre Hilfe nicht gebraucht wird. Beide blicken Njan besorgt an. "Hohlt die Pferde." bringt er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor, während er sein Katana zu verstauen sucht.
Daini eilt ihm zur Hilfe.
"Seid ihr überhaupt fähig so zu reiten?"
"Wollt ihr mich beleidigen?" hustet Njan grinsend zwischen zwei Schmerzwellen heraus.

Daini sieht sich die Wunden genauer an. "Wenn wir dich nicht bald verbinden, verblutest du noch!"
"Keine Zeit. Wir müssen die Verteidigung passieren."

Daini wirft einen Blick auf die toten Samurai und holt sein Katana zurück. Endlich erscheint Toya mit den Pferden.

"Kann er reiten?" wendet Toya sich an Daini.
"Ich bin noch bei Bewusstsein, Herrgott!" flucht Njan und schwingt sich geschwächt aufs Pferd.
"Das sind keine Krabbensamurai." bemerkt Toya bevor auch Daini aufgestiegen ist.
"Dafür bleibt jetzt keine Zeit, wir müssen los."
Daini reitet voran, sich selbt das Blut vom Gesicht wischend, dass ein Streifer ihm verpasst hat.

"Inzwischen wir das ganze Lager auf den Beinen sein!"
brüllt Toya gegen den Wind an während sie auf die nächste Barrikade zureiten.
Daini zieht sein Schwert. Sie passieren die Barrikade ohne dass ein Wachposten vorhanden wäre. Nur ein Feuer und einige Spuren im Dreck verraten dass hier jemand gewesen sein muss.

Der Pfad macht einen Biegeung und endlich ist das Ende des Passes zu sehen. Tief unter ihnen, an die Bergflanken geschmiegt liegt das Lager der Krabbe, welches mit vielen Feuern seine hölzernen Palisaden beleuchtet. Njan kann nirgends Lampen erkennen, die zu aufmarschierenden Truppen gehören könnten.

"Wo ist unser Empfang?" krächzt er gegen den Wind.
Sie passieren erneut eine Palisade, die letzte größere, vor der letzten Verteidigungsstellung.

Sie preschen durch den Eingang, Daini voran, einen überraschten Wachmann niederreitend, den zweitend einen Hieb verpassend.
Njan muss sich an Akemi klammern, verzichtet auf einen Angriff, während Toya noch einen Pfeil vom Bogen sirren lässt.
Dann liegen die verwundeten und Alarm schlagenden Wachen hinter ihnen.

Sie erreichen die letzte Verteidigung.
Hier haben die Wachen das Alarmsignal scheinbar bekommen, denn sie sind mitten in den Vorbereitungen als Daini und Njan sie niederreiten. Vollkommen überrumpelt fällt ihre Verteidigung zu schwerfällig aus und die drei Reiter passieren auch diesen Posten ohne große Gegenwehr.
Die 10 Mann die wache stehen schlagen Alarm, greifen nach Pfeil und Bogen undlegen an, doch schon sind die drei Reiter im Nebeldunst des nahen Flußes verschwunden.

Njan verliert das Gefühl für die Zeit und im Nebel auch die Orientierung.
Er zügelt Akemi nachdem er sich sicher glaubt, sieht sich nach Toya oder Daini um. Doch sie sind nirgends zu sehen. Vorsichtig reitet er weiter und ruft nach ihnen, Akemi im vorsichtigen Pferdetrabb um eventuelle Hindernisse nicht zu rammen.

Njan erkennt etwas vor sich, am Flußufer, dass sich schwach in der Finsterniss abzeichnet. Dort scheint eine kleine Gestalt zu stehen, mit dem Rücken zu ihm. Für einen Moment glaubt Njan dass es Daini ist doch die Person ist viel keiner. Vorsichtshalber greift er nach seinem Wakizashi und meldet sein Kommen an, doch die Gestalt regt sich nicht.
Ein seltsames Gefühl von Deja-vú überkommt ihn, er glaubt die Person zu erkennen.
Dann ist er direkt hinter ihr und spricht sie erneut an. Sie dreht sich um. Und Kohs Gesicht grinst hinterlisstig zu Njan auf.
"Dein Zeichen!" sagt er zischend. "Die Zeit ist gekommen!"

Koh greift nach Njans Gesicht mit den Händen von Daisuke. Njan schlägt erschrocken danach um nicht vom Pferd gerissen zu werden, Akemi hält seltsam still.
"NEIN! Nimm deine Finger von mir KOH!" presst er wütend hervor, während seine Hände zu schwerfällig sind, sich nicht anständig bewegen lassen, als ob jemand sie festhalten würde.

"Koh?" fragt Koh ihn neugierig. "Wer ist Koh?"
Njan schlägt die Augen auf und blickt in Dainis Gesicht, welcher ihn verdutzt ansieht. "Ihr habt nur geträumt, Njan." sagt er beruhigend.
"Wer ist Koh? Ich glaube ich habe diesen Namen schon einmal gehört."

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Elias am Mo 04 Feb 2013, 01:33

Ich richte mich langsam in eine sitzende Position au und bereue es sofort, als ein stechender Schmerz von meiner ramponierten Hüfte ausgeht. Stöhnen lasse ich wieder nach hinten fallen und gebe ein weiteres Stöhnen von mir. Dann blicke ich an und spreche. Selbst das sprechen schmerzt und lässt die Wunde in meinem Gesicht spanne: „Oh ihr meine Ahnen. Kaum ist man einmal ein bisschen angekratzt führt man sich auf wie ein wehleidiges Kleinkind. Koh? Ein Alptraum, ein böser Geist, die Gesichter frisst. Mein Bruder hat mich als Knaben mit Geschichten über ihn zu Tode geängstigt und seither taucht er gerne in meinen Albträumen auf…Seltsam, wie so etwas hängen bleibt…“
Ich blicke mich um: „Wo sind wir und…Was meintet ihr, damit, dass das keine Krabbensamurai gewesen seien?“

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Duncan am Sa 16 Feb 2013, 15:13

Beruhigend drückt Daini ihn zurück in den Futon, den er unter einer Lederdecke mit einigen Stöcken aufgebaut hat. Sanfter Nieselregen geht um sie herum nieder, doch die Sicht reicht nicht weit - knorrige, graue Nadelbäume versperren die Sicht nach aussen, während die Pferde zwischen den Zweigen und im Moos nach fressbarem suchen. Vögel zwitschern zwischen den Ästen und nicht unweit sieht Njan Toyas Schatten zwischen den Zweigen schleichen, wache haltend und nach Gefahren ausschauend.

"Koh der Gesichtsdieb! Ja, stimmt ich erinnere mich. Ein alter Geist der Gesichter raubt und der vor einem Jahrtausend das Reich geplagt haben soll, bis ihn einst ein Mönch verbannte. Ich wusste gar nicht dass das Einhorn diese Geschichte auch kennt. Vor tausend Jahren wat ihr noch gar nicht zurück von eurer Reise, nicht war? Halt still Njan, deine Wunden brechen sonst wieder auf und der Umschlag auf dem Gesicht fällt herunter. Du wirst einige Narben davon tragen, so viel ist sicher. Der Hund hat dich gut erwischt."

Vorsichtig griffelt Daini am Verband herum. "Wir werden uns vielleicht an einen Mönch oder Shugenja wenden müssen, wenn wir in Kyuden Bayushi sind. Morgen Abend sind wir da, dann können wir vielleicht einmal wieder ein warmes Zimmer genießen...und anständigen Tee und Saké."

Bei dem Gedanken kann sich Njan nicht verkneifen kurz zu lächeln.
"Daini, was meintet ihr damit dass es keine Krabbensamurai waren?"

"Sie hatten keine Krabbenrüstungen an, Njan. Ja, sie trugen Stirntücher und Obis mit dem Zeichen der Krabbe, aber es waren gänzlich andere Kimonos - und die Männer sahen zu sehr nach Kranichen aus. Habt ihr die schwarzen Male im Gesicht bemerkt? Die schwarzen Adern? Nein? Ich hätte sie in der Dunkelheit fast selbst nicht gesehen. Aber ich denke es waren Verdammte. Korrumpierte Samurai die der Verderbnis anheim gefallen sind."

Besorgt sieht er seinen Freund am Boden an.

"Wir müssen sicher gehen, dass unsere Verletzungen nicht mit der Verderbnis in Berührung gekommen sind."

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Elias am Sa 16 Feb 2013, 17:54

Ich schließe die Augen und stöhne widerwellig, lege mich aber zurück auf mein Lager: „Wunden aufreissen, Wunden aufreissen, Kratz den Schorf nicht ab – Ja Mutter, selbstverständlich Mutter…“ Dann höre ich Daini aufmerksam zu, ehrlich gesagt ist es im Moment tatsächlich besser zu liegen.

„Bei allen Kami...Es wird meiner Liebsten überhaupt nicht gefallen, wie ich nun aussehen muss.“ Und mit einem schelmischen Grinsen füge ich hinzu: „Und meiner Gattin wohl auch nicht. Nun, man wird bei Zeiten Bericht erstatten – All dies ist über alle Maßen besorgniserregend.“ Ich runzle die Stirn, als ich mich an Etwas erinnere: „Kyuden Bayushi – Was für ein Zufall. Ich glaube dort weilt dieser Tage eine…gute Bekannte von mir und du musst mir ein wenig mehr über Koh erzählen – Mein Bruder hatte es glaube ich aufgeschnappt und sich die meisten Geschichten selber ausgedacht. Wann denkst du können wir wieder reiten?“

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Duncan am Mo 18 Feb 2013, 13:29

"Wir reiten, sobald deine Wunden gut genug abgeheilt sind. Ich nehme an dass wir morgen schon weiter ziehen können. Was für eine Bekanntschaft? Glaubst du sie kann uns helfen Unterschlupf und Verpflegung zu bekommen? Damit wir leichter ins Stadtbild schlüpfen können?"

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Elias am Mo 18 Feb 2013, 14:11

Bei dieser Frage stoße ich ein gequältes freudloses Lachen aus: „Oh ich denke nicht, dass das eine gute Idee wäre – Vergiss es einfach. Wir werden selbst sehen müssen, wie wir zurechtkommen.“ Ich streiche mir einige Strähnen aus dem Gesicht und blicke mich nach einem Wasserschlauch um, finde ihn und trinke einen Schluck. Dann lasse ich mich wieder auf meinen Futon sinken und blicke zu der Lederplane auf. „Was ich eigentlich meinte, ist, dass ich wohl selbst einiges zu tun haben werde, wenn wir erst mal dort sind.“ Dann schließe ich die Augen.

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Duncan am Di 19 Feb 2013, 13:44

"Gut, macht dir keine Sorgen. Wir finden was."
Daini blickt sich kurz über den Rücken um und wendet sich im leisen Flüsterton an Njan.
"Du, sag mal Njan: Du und Toya...äh...ihr seid nicht...äh...du weisst schon?"

Njan schüttelt ein wenig überrascht den Kopf.
"Nein, wieso?"
"Nun, ja..." räuspert er sich verlegen, "wenn dem so ist, würde es dir etwas ausmachen wenn...ich...äh...ihr Avancen mache?"

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Elias am Di 19 Feb 2013, 14:43

Ich grinse ihn an: „Mir war gar nicht bewusst, dass das zu meinen Offizierspflichten gehört. Najaaa…..“ Ich mustere ihn abschätzend und spanne ihn demonstrativ auf die Folter: „Wenn du meinst, dass du mit einer Shinjo fertig wirst, dann sollst du meine Erlaubnis haben ihr ‚Avancen‘ zu machen, so viel du möchtest.“ Ich seufze leicht: „Ich muss dir allerdings sagen, dass sie eine verheiratete Frau ist, soweit ich weiß – Mir persönlich ist das gleich, aber wie sie dazu steht weiß ich nicht.“

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Duncan am Mi 20 Feb 2013, 14:05

"Wir werden sehen." grinst Daini und klopft Njan auf die Schulter, wobei dieser unter Schmerzen zusammen zuckt.
"Oh, gomen nasai."

Der nächste Morgen bringt wieder die gewohnten Regenfälle mit sich und es fällt schwer sich in diesem platschendem Lärm zu unterhalten. Am späten Nachmittag erreichen sie endlich die große Stadt, Kyuden Bayushi.

Die weißen Mauern und die große, prächtige Burg der Skorpione ragt über die Reiter auf, die das große Südtor ansteuern.
Das Schloß steht den schönsten Schlößern der Kraniche in Nichts nach. Die dunkelbraun-roten Dächer sind kunstvoll und zu einem Skorpionenschwanz geformt, der weiße und violette Marmor bedeckt große Teile der Anlage und kunsvolle Figuren und Statuetten zieren Mauern, Balkone und Türme.

Kaiserliche Truppen besetzen den Eingang und wachen über das große Tor. Trotz des schweren Regens herrscht großes Treiben am Tor und auf den Straßen dahinter.
Natürlich halten die Kaiserlichen Samurai auch die unbekannten Ronin auf, die auf das Tor zureiten und Einlass wünschen.

Daini nickt Njan zu, er soll das Reden übernehmen - schließlich ist er der Führer der Gruppe.

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Elias am Mi 20 Feb 2013, 17:06

Ich schwinge mich vom Pferd – etwas vorsichtiger als sonst – und gehe auf die Torwachen zu: „Konichiwa.“ Ich verbeuge mich vor den Wachen und zeige dabei eindeutig, dass ich verletzt bin. „Ich bin Shun und das sind meine Waffengefährten Takeru und Yuma. Wir wurden in der Nähe von Kasoki von nem Haufen Banditen überfallen und würden uns nun gerne eine Weile in diesem prächtigen Städtchen ausruhen. Haben vor uns ruhig zu verhalten und gutes Geld auszugeben.“ Ich lächle die Wachen freundlich an.

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Re: Der Frühling 1127

Beitrag von Duncan am Sa 23 Feb 2013, 14:25

Der Samurai schnaubt verächtlich und winkt sie durch.
Was das Tor zuvor preis gegeben hat, wird durch eine überwältigenden Anblick erweitert. Die Stadt ist riesig - fast möchte man sie mit der Kaiserstadt vergleichen. Die Häuser auf der Hauptstraße sind ebenso kunstvoll geschmückt wie der Palast. Statuen und Holzschnitzereien zieren wunderbar gearbeitete Säulen und Schwingtüren. Ein Ozean aus kunstvoll gebastelten Lampen bedeckt die Stadt, die trotz all diesen Lichtern voller Schatten erscheint.


Der Regen scheint genau hinter der Mauer an Kraft zu verlieren und zwischen edel gekleideten Händlern, schillernden Schauspielern und graziösen Frauen, wirken die Legionäre des Kaisers wie Fremde. Ganz im Gegenteil zu den drei Samurai die nun die Straßen betreten.

Blutrote Regenschirme schützen wunderschöne Damen vor dem kalten Regen, während die wenigen Ronin die auf der Straße erscheinen stets darauf achten in den Schatten der Gassen zu verschwinden, wenn die Kaiserlichen Truppen ihren Weg kreuzen. Aus den hell erleuchteten Fenstern ist das Gelächter von allerlei Volk zu hören, dazu die mal aufbrausenden, mal beruhigenden Töne von Musikinstrumenten.

Kaum haben die drei Samurai die Stadt betreten, werden sie schon von einem Schwarm Kindern empfangen die ihre Dienste als Führer in den Straßen anbieten, um Geld betteln oder schwören sie zu den besten Sakéhäusern der Stadt zu führen.
Einige Händler stürzen sich begierig lächelnd auf die Neuankömmlinge, vertreiben einige Kinder und halten sofort Regenschirme über ihre zukünftigen Kunden, bieten den Schirm für nur wenig Bu und weitaus attraktivere Ware für wenig Koku an ihrem Stand feil.
Alle lachen sie, stecken mit ihrem Enthusiamus und ihrer Freude die Ankömmlinge an und bieten die fantastischsten Dinge preis.
Frauen mit wenig Kleidung, teilweise durchnässt bieten ihre körpereigenen Waren an und versprechen eine Nacht, die so schnell niemand vergisst.

Über all dem, hängt der große weiße Vollmond zwischen dunklen, sich langsam lösenden Wolken. Die Hauptstadt der Skorpione - oder Stadt der Lügen wie man sie im Reich nannte - eine schwarze Perle die jeden zu locken vermag, aber einen sehr hohen Preis fordert.

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